·         Mein Reisebericht der Ungarnreise im August 2014

 

 

Im Internet entdeckte ich die kleine Bundas (jetzt Milla) und wusste, sie ist die Richtige (Bauchgefühl ). Ich nahm Kontakt mit dem Verein auf und dann ging alles sehr schnell. Ich fragte, ob ich die Fahrt begleiten könnte, um mehr über das Herkunftsland von Milla und über so einen Tiertransport zu erfahren. Und es klappte.

Auf dem Weg nach Ungarn wurden noch Spenden eingesammelt und dann ging es mit dem Transporter, der voll beladen war, los.

Alles wird benötigt!, Von Verbandszeug über Gartenhäuschen, Hundehütten, Bettwäsche, Mikrowelle, Wasserkocher und Futterspenden. Wir waren zu viert und 3 haben sich beim Fahren abgelöst. Zwischendurch versuchte man etwas zu schlafen, im Sitzen, na und das kennt jeder, sobald du einschläfst, fällt der Kopf runter und du bist wieder wach . Ca 12.30 kamen wir in Kalosca an. Erst holten wir Dominika ab (sie hat leider noch kein Auto, wer hat eins über?) und fuhren dann, nachdem wir Spenden für die Pflegestellen in Ungarn umgeladen hatten weiter ins Tierheim. Was haben wir hier in Deutschland für Luxus, sogar in unseren Tierheimen. Alles dort ist offen, auch im Winter, und die Hunde haben höchstens eine Holzhütte (bis auf wenige Ausnahmen, nicht isoliert!) als Unterschlupf. Keine richtige Aufbewahrung für Futter, Wäsche usw. usw., es ist schwer vorstellbar. Aber es gibt dort Menschen, die sich einsetzen und rackern und Verbesserungen erreichen und wir helfen nun mit! Was für ein Geschenk dort unterstützen zu können und zu dürfen. So viele Hunde, die an die Gitter laufen, springen, hochklettern und sich freuen, dass wir kommen, aber auch Hunde, die keine Kraft und Hoffnung mehr haben oder kein Vertrauen in uns Menschen und still in ihren Zwingern sitzen oder versuchen sich zu verstecken. Ich bin tief erschüttert. Meine Hochachtung für die Menschen, die damit Tag für Tag konfrontiert werden und nicht aufgeben und meine Hochachtung für den Einsatz dieser Organisation!

Im Tierheim werden aktuelle Fotos der Hunde gemacht, Spenden ausgeladen, Papiere der „Reisehunde“ geprüft, sind alle Impfungen erfolgt, hat jeder Hund seine amtl. Genehmigung und, und, und, ich hätte nie gedacht, dass so viel dazugehört. Fehlendes muss noch geregelt werden, die Aufgabenverteilung ist klar geregelt. Abends ein Treffen mit der Gemeindeverwaltung und den ungarischen Mitarbeitern, um die Vergabe der Spendengelder sicher zu stellen damit Projekte für das Tierheim unterstützt werden und vorankommen. Und das alles nach einer durchfahrenen Nacht! Dann geht’s ins Hotel duschen und schlafen. Am nächsten Tag ist um 8.00 Uhr Treffen im Tierheim. Sind alle Hunde reisebereit, kastriert, gesund, geimpft, Ausreisegenehmigungen (Papiere) vorhanden? Ein Übernehmer hat abgesagt, was nun? Eine Pflegestelle ist amtlich noch nicht genehmigt, es muss noch so viel geregelt werden! Es werden weiter Fotos gemacht und kleine Filme aufgenommen für die Homepage, es sind sooo viele Hunde und jeder einzelne wird genau erfasst, denn auch das Verhalten ist so wichtig für die Vermittlung. Das habe ich mir alles ganz anders und viel einfacher vorgestellt. Eine Nervenbelastungsprobe ohne Ende, aber wenn wir die Tiere erleben wissen wir wofür das Alles. Um 18.00 Uhr soll es wieder nach Hause gehen. Ich hätte nie gedacht, dass wir pünktlich loskommen. Aber der Zeitplan muss stimmen, denn in Deutschland haben die Übernehmer schon ihre Abholzeit, diesmal sind es 8 Anlaufstellen auf die 26 Hunde übergeben werden! Im Laufe des Nachmittags werden die Hunde, die reisen aus ihren Zwingern gelassen. Milla war auf einer Pflegestelle und wird dort abgeholt, sie ist sehr unsicher unter den vielen fremden Hunden. In Deutschland wurden schon alle Hundetransportboxen beschriftet, damit jeder Hund die entsprechende Boxengröße hat. Die Hunde werden eingefangen, bei manchen geht’s leicht, andere laufen weg und verstecken sich. Auch für die Hunde ist dies alles sehr aufregend und belastend. Wir sind Punkt 18.00 abfahrbereit, ich fasse es nicht. So ein tolles Team, so eine Organisation. Wir brauchen keinen Kaffee, wir stehen so unter Adrenalin. Um ein Uhr nachts ist die erste Übergabe. Es regnet in Strömen und wir müssen langsamer fahren als geplant. Alle Termine werden sich verschieben. Alle Übernahmestellen müssen benachrichtigt werden und fast Alle reagieren freundlich und verständnisvoll. Die Freude auf die Hunde ist so groß. Die Übergaben sind teilweise überwältigend, es fließen Tränen der Freude und der Rührung, bei der ersten Begegnung mit dem neuen Familienmitglied, ich habe das Gefühl die Tiere kommen endlich nach Hause. Danke an Alle, die sich ein Herz nehmen und einem solchen Wesen endlich ein kuscheliges, warmes Körbchen, voller Liebe schenken. Gegen Mittag am nächsten Tag ist unsere Fahrt endlich zu Ende und wir sind am Ziel. Ich hole meine kleine Milla, binde ihr ihr erstes eigenes Halsband um, und dann geht’s in der eigenen Transportbox nach Hause. Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich dies erleben durfte, dass sich das Team auf mich Neuling eingelassen hat, mich eingebunden hat in Aufgaben, mir meine tausend Fragen geduldig beantwortet hat und ich an der Liebe, der Kraft und dem Mitgefühl von diesen tollen Frauen teilhaben konnte.

DANKE Ich habe so vieles nicht erwähnt z. B. die beiden Welpen aus der Mülltonne (sie lebten!), oder der angefahrene Hund auf der Straße, den man einfach liegengelassen hatte (zum Sterben), oder die kleine Arielle, die Janet entdeckte und die wir mit vereinten Kräften einfangen konnten, sonst wäre aus diesem Bericht ein Roman geworden, aber ich hoffe ich konnte einen Eindruck von dieser Reise vermitteln.

 

 

In Liebe Sabine mit Milla

 

 

Nachtrag von Janet und Nicole:

 

Es war wieder eine aufregende und anstrengende Fahrt, aber sie war auch einfach toll. Wir möchten uns bei den Helfern Sabine und Kirsten recht herzlich bedanken.

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Ungarische Fellnasen in Not

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Folgende Hunde reisen: 

 

Maike, Yoschi, Churchill, Merlo, Noel, Nelson, Momo, Namica, Naira, Nyla, Pucki, Putzi, Silvy, Tarak,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Hunde reisen auf

eine Pflegestelle (suchen aber

immer noch eine Endstelle):

 

Vorgemerkt:

 

Gladys, Jody, Nova, Nicki, Pebbles, Wolly, Leon, Tolino, Hajo, India, Arielle, Alabama, Kalia, Smoky, Marci, Fritzi, Peggy, Elly, Chico,

 

 

 

 

 

 

 

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