Reisebericht 18.12. bis 21.12.2014

 

Am 18.12.2014 haben wir uns wieder auf den Weg nach Ungarn gemacht. Es war meine erste Reise und ich war mehr als aufgeregt.

Leider konnte Nicole uns dieses Mal nicht – wie geplant – begleiten. Somit machten wir uns zunächst zu dritt auf den Weg. Auf dem Autohof Malsfeld sind Tugce und Johanna zugestiegen und somit waren wir zu fünft.

Der Weg nach Ungarn war weit und unbequem, aber wir wussten ja, wofür wir diesen Weg auf uns nehmen.


Als wir in Kalocsa ankamen haben wir zunächst alle Spenden ausgeladen und dann die Tiere im Tierheim begrüßt. Auch Dominika habe ich endlich persönlich kennengelernt, was mich sehr gefreut hat. Sie kümmert sich wirklich toll um die Hunde und ist ein ganz lieber Mensch.


 

Da es früh dunkel wurde, haben wir uns dann erstmal auf den Weg zum Essen gemacht und sind  dann zu unserer Unterkunft gefahren.

Am nächsten Tag sind wir gestärkt ins Tierheim gefahren. Das Wetter war auf unserer Seite: 14 Grad und purer  Sonnenschein. Was für ein Glück. Alle Hunde, die leider dieses Mal nicht ausreisen konnten, wurden fotografiert um neue Bilder auf unserer Homepage einzustellen. Ich war überrascht, dass viele der Hunde gar nicht so groß waren, wie sie auf den Bildern wirkten.

Es war toll sie live erleben zu dürfen.

Die Hunde waren alle freundlich, wollten gestreichelt werden und haben uns begeistert. Es kam immer wieder die Frage auf, warum der eine oder andere bereits so lange im Tierheim ist und nicht gesehen wird.

Da kamen gemischte Gefühle in mir hoch. Traurigkeit aber auch Stolz, dass wir wieder für viele Hunde ein tolles Zuhause gefunden haben und diese nun endlich Kalocsa verlassen durften. Und allen anderen Hunden, die wir nicht mitnehmen konnten, habe ich versprochen, dass sie bei einer unserer nächsten Fahrten dran sein werden. Irgendwann holen wir auch sie ab.


Jeder Hund, der nicht mit uns reisen durfte, hat noch ein Würstchen bekommen zum Abschied.

Dann haben wir es den Fellnasen, die das Glück hatten, mit uns reisen zu dürfen, schön kuschelig in den einzelnen Transportboxen hergerichtet und sie nach Anlegen der Halsbänder und Überprüfung der Chipnummern nach und nach eingeladen.


Auf der gesamten Rückfahrt konnten wir den Transporter hinten mit einer Kamera beobachten und hatten somit immer alle Hunde im Blick.

Ich war bei jedem Haltepunkt auf der Rückreise aufgeregt, wer uns dort erwartet und wie die einzelnen Leute reagieren werden, wenn sie ihren Hund das erste Mal sehen. Und ich kann nur sagen, für diesen Moment der Freude eines jeden einzelnen hat sich alles gelohnt. Besonders Downey, der Kleinste von allen,


 

wurde von seiner neuen Mama mit Tränen begrüßt. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, das miterleben zu dürfen. Und genau in diesem Moment dachte ich "Ja, genau dafür machst Du das hier alles".

Es ist toll zu erleben, wie viel ein kleiner Verein doch erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

Und trotz der Schmerzen in Popo, Rücken und Knien und dem wenigen Schlaf werde ich auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder mit nach Kalocsa fahren, denn es ist einfach eine Erfahrung, die man immer wieder gern miterleben möchte.

 

Sonja Winkler
Team Ungarische Fellnasen in Not e.V.


Warum ein Hund aus dem Ausland ? DARUM!

Ungarische Fellnasen in Not

IBAN:

DE 6012 0400 0000 6420 3300

BIC: COBADEFFXXX

bei der Commerzbank AG

In Kooperation mit:

 

Folgende Hunde reisen: 

 

Maike, Yoschi, Churchill, Merlo, Noel, Nelson, Momo, Namica, Naira, Nyla,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Hunde reisen auf

eine Pflegestelle (suchen aber

immer noch eine Endstelle):

 

Vorgemerkt:

 

Gladys, Jody, Nova, Nicki, Pebbles, Wolly, Leon, Tolino, Hajo, India,

 

 

 

 

 

 

 

Twix,Selma, Tolino, Neo, Marci,

Bitte beachten Sie hierzu:

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