Ungarnfahrt vom 29.01.-01.02.14

 

 

Hier kommt nun der Reisebericht, viel Spaß beim Lesen.

 

 

Was für eine aufregende Fahrt!

 

 

 

Am Mittwoch haben wir uns mit dem, voller Spenden beladenen, Transporter von Stade aus, auf den Weg nach Ungarn gemacht. Da wir diesmal einen Anhänger (den wir ebenfalls gespendet bekommen haben) mit nach Ungarn genommen haben, konnten wir nicht so zügig unterwegs sein, wie sonst und benötigten rund 15 Stunden, bis wir am Donnerstag in Kalocsa ankamen.

 

 

Dieses Mal wollten wir die Pflegestellen besuchen und so sind wir direkt aufgebrochen. Die Familien sind sehr lieb und freundlich zu uns gewesen und wir konnten so einige Fotos machen, die in den nächsten Tagen auch ins Netz gestellt werden.

 

In einer Pflegestelle lebt eine Labradorhündin mit ihren 9 Welpen (die haben wir ja schon vorgestellt), die kleinen Mädels und Buben sind sooo süss. Es wäre klasse, wenn der eine oder andere von diesen Zwergen im Frühjahr zu seiner neuen Familie reisen dürfte.

 

Die Zeit verging natürlich wieder sehr schnell, so dass wir bald ans Abendessen denken mussten. Wir wurden zum Essen eingeladen und sind gleich danach sofort in die Pension gefahren. Die wohltuende warme Dusche war das Highlight an diesem Abend. Es dauerte dann natürlich nur Sekunden, bis ich eingeschlafen war.

 

 

Am nächsten morgen wollten wir die Spenden ausladen und danach alle Hunde im Tierheim begutachten und auch sehen, wie die Anmeldung real aussieht (denn Bilder haben wir ja schon bekommen). Nicole hat sich rangemacht und von jedem (ich glaube wirklich von JEDEM) Hund ein kleines Video erstellt. Wir wollten unbedingt Eduard, den Notfall, kennenlernen und haben darum gebeten, dass wir zu ihm hinfahren, was dann auch in die Tat umgesetzt wurde.

Eduard ist ein sehr hübscher, älterer Golden Retriever. Hingegen unserer Annahme, dass er wohl sehr scheu sei, kam er sofort zu uns und wollte einfach nur gestreichelt werden. Unsere mitgebrachten Leckerlis hat er uns sehr sanft aus der Hand genommen. Wir werden ihn mit Fotos und Beschreibung in den kommenden Tagen auf unserer HP nochmal richtig vorstellen. Es wäre einfach nur fantastisch, wenn dieser tolle Hund im Frühjahr mit nach Deutschland kommen dürfte.

An unserem Abreisetag kam auch ein deutsches Ehepaar, welches über unsere Internetseite mit uns Kontakt aufgenommen hatte, in das Tierheim. Nachdem sie sich die Hunde angeschaut hatten, wollten sie noch einige Informationen haben, die sie letztendlich dazu bewogen haben, einer kleinen armen Hundeseele ein neues Zuhause anzubieten. Somit hat die Familie an diesem Tag einen Hund adoptiert.

 

 

Wir konnten noch einige organisatorische Dinge besprechen, z.B. die Planung der neuen Zwinger, mit deren Bau im Frühjahr begonnen werden kann, bevor wir langsam an die Heimreise denken mussten.

 

Gegen 16 Uhr wurden alle reisenden Hunde aus ihren Zwingern gelassen und durften sich 2 Stunden im Innenbereich des Tierheims austoben. Kurz bevor wir damit beginnen wollten, die Hunde in die Boxen zu bringen, sahen wir, dass ein kleiner Mann sich stetig übergab. Wir haben hin und her überlegt, was wir nun machen wollen – mitnehmen oder lieber nicht? Wir entschlossen uns schweren Herzens, den Hund nicht mitzunehmen. Wir tragen ja die Verantwortung für alle Hunde und wollten kein unnötiges Risiko eingehen, wenn wir nicht wissen, was mit dem Hund los ist. Mittlerweile wissen wir, dass er nur eine Magenverstimmung hatte, wahrscheinlich schmeckte ihm der Schnee oder das Eiswasser zu gut.

 

Alle anderen Hunde wurden in die für sie vorgesehenen Boxen verladen und mit Wasser versorgt. Die Papiere wurden ja bereits im Vorfeld abgeglichen und so nahmen wir wieder Abschied von den Tierheimmitarbeitern.

 

 

Nachdem der Start mit einem kleine Schatten überzogen war, hofften wir, dass die Reise ohne Vorkommnisse weiter gehen würde. Doch dann kam es anders:

 

An der ungarischen Grenze wurden wir von einem Zöllner „herausgewunken“ und kontrolliert. Der Zöllner wollte in den Transporter schauen und die Ausreiseunterlagen (einschließlich der Impfausweise) der Hunde sehen. Mensch, waren wir nervös. Da aber alles ordnungsgemäß belegbar war, wir ja alle Genehmigungen und auch die Tracesunterlagen dabei hatten, waren wir überzeugt, dass wir keine Schwierigkeiten mit dem Zöllner bekommen würden. Er schaute sich einige Hunde im Transporter an und befand dann, dass alles ok sei. So durften wir bereits nach 10 Minuten weiter fahren. Ein schönes Gefühl, alles richtig gemacht zu haben.

 

Der erste Hund verließ uns in Österreich, der Nächste dann Gramschatzer Wald. Bei dieser Übergabe kam dann die nächste außergewöhnliche Situation: Wir wurden sehr heftig (leider im negativem Sinne) angesprochen.

 

Eine junge Dame und ihre Begleiterin sprachen uns an: „Sie wollen doch wohl hier nicht einen Hund verkaufen!!!!?“, worauf wir die Dame beruhigten und ihr unseren Transporter von innen zeigten und ihr unsere Arbeit erklärten. Selbstverständlich boten wir auch die Einsicht in unsere Unterlagen an, was die Frau aber ablehnte. Es war zwar ein komisches Gefühl, von jemanden so heftig angesprochen zu werden, aber es war auch toll, dass es noch aufmerksame Menschen gibt, die auch eingreifen würden, wenn sie ein schlechtes Bauchgefühl haben.

 

 

Weiter ging die Fahrt, bei der wir super in der Zeit lagen. Die Straßen waren weitestgehend trocken und so konnten wir zügig den nächsten Übergabeort anfahren. Leider kam es wieder vor, dass sich Übernehmer nicht an unsere Bitte gehalten haben, 45 Minuten vor unserer angegebenen Zeit am Übergabeort zu sein, so dass wir wieder einmal warten mussten.

 

 

 

Letztendlich kam dann aber jeder Hund zu seinem Bestimmungsort und die Fahrer wieder nach Hause.

 

Wir freuen uns auf unsere nächste Fahrt.

 

Alles Gute den tollen Hunden.

 

 

 

Eure Janet

 

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Folgende Hunde reisen: 

 

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