Unsere Julifahrt 2015 begann am 09.07.. Nicole, Michael und Dirk starteten mit Spenden vollbeladen in Stade, ich sollte am Autohof Fulda Nord zusteigen. Bereits die ersten Kilometer und unser vereinbarter Treffpunkt standen unter dem Motto: Das kann alles nicht wahr sein: mehrstündige Verspätung durch Stau, der Autohof Fulda Nord komplett gesperrt (ohne Hinweis beim googeln) und das Fahrzeug hatte leichte technische Probleme.

Mit 2,5 Stunden Verspätung und einen Autohof weiter in Würzburg konnten wir die Reise Richtung Kalocsa endlich gemeinsam fortsetzen, nachdem wir weitere Spenden aus meinem Auto in den Transporter umgeladen hatten.

Wie die Fahrt begonnen hatte, sollte es weiter gehen, Baustellen und Staus.

Am 10.07.2015 gegen 11.00 Uhr hatten wir unser Ziel endlich erreicht. Bereits am Haus unserer Tierheimleiterin Dominika konnten wir mit den ersten Hunden Bekanntschaft schließen, welche bei ihr untergebracht sind. Beim Ausladen der vielen Spenden und den ersten Kontakten mit den Hunden waren Müdigkeit und schmerzende Gelenke vergessen.

Nach einem Anruf bei Dominika fuhren wir mit ihr zusammen zu einem aufmerksamen Bewohner Kalocsas, der einen ca. 4 Wochen alten Welpen gefunden hatte. Von der Mutter und ev. Geschwistern war nichts bekannt. Selbstverständlich wurde der Kleine mitgenommen und in einen Außenbereich des Tierheimes, in welchem ein Teil der vielen Welpen untergebracht sind, gebracht.

Wir hoffen, der Kleine wird die nächsten Wochen auch ohne Mutter überleben. Es sind so viele Welpen, die Hilfe benötigen.

Endlich erreichten wir auch das Hauptziel unserer Fahrt, das Tierheim. Trotz der vielen Hunde, welche in diesem Jahr bereits ein Zuhause gefunden haben, war der Shelter sichtbar überbelegt. Alle Zwinger waren belegt, einzelne Hunde mussten vor ihren Hütten an der Kette ausharren. Da gerade die Betonplatte für die zukünftigen, neuen Zwinger hergestellt wurde, konnten die Hunde diesmal auch nicht die Zwinger verlassen. Die vielen, traurigen Hundeaugen machten uns wieder klar, wie wichtig die Hilfe des Vereins ist und welcher teilweise übermenschliche Einsatz von Dominika und ihren Helfern jeden Tag abverlangt wird.  

Wir haben begonnen, jeden einzelnen Hund zu fotografieren. Die meisten von ihnen bettelten geradezu nach Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. So viele tolle Tiere und viel zu wenig Zeit für jeden Einzelnen.

Nach einer langen Nacht, einen endlosen Tag und dem Abendessen fielen wir in unsere Betten.

Der zweite Tag begann früh zeitig, es wurde der Welpen-Außenanlage nochmals genauer begutachtet.

Weiter ging die Fahrt zu Woody, einem sanften Riesen, der sein Dasein allein auf einem Grundstück fristet und auch auf ein Zuhause hofft. Er war so dankbar für die Zeit, welche wir mit ihm verbrachten. Es bleibt zu hoffen, das sich bald "sein" Mensch findet und er umziehen kann.

Wieder im Tierheim, wurden weiter Bilder der Hunde gemacht, viele Streicheleinheiten verteilt und die Baustelle nochmals begutachtet.

Am späten Nachmittag wurde die Abfahrt vorbereitet, die mitfahrenden Hunde aus den Zwingern geholt, die Papiere verglichen.

Nachdem 28 Hunde in ihren Boxen zur Abreise bereit saßen, mussten noch zwei Hunde von einer Pflegestelle geholt werden und die Rückfahrt mit 30 Hunden an Bord konnte beginnen. 

Zurück blieben viele Hunde, die traurigen Blicke werden nicht so schnell vergessen.

Die lange Rückfahrt wurde immer wieder durch die Anfahrten der Treffpunkte mit den Übernehmern der Hunde unterbrochen. Glückliche neue Hundebesitzer konnten ihre Fellnasen in Empfang nehmen und alle Beteiligten waren bei solchen ersten Treffen sichtlich gerührt. Wir wünschen allen Familien ein langes, glückliches Leben mit ihren neuen Vierbeinern.  

Auf dem Autohof bei Würzburg endete für mich die gemeinsame Fahrt und ich fuhr mit meinem neuen Pflegehund Macka zu uns nach Hause.


Abschließend möchte ich mich ganz besonders bei Dirk und Michael bedanken, welche uns sicher nach Ungarn und auch wieder zurück gefahren haben und auch immer mit einem lockeren Spruch die anstrengende Fahrt entspannten. Vielen, vielen Dank.


Ich denke, es wird nicht meine letzte Fahrt nach Kalocsa gewesen sein, jeder einzelne Hund ist die Mühe wert.


Angela vom Team der Ungarischen Fellnasen in Not e.V.

 

Es reisten 30 Hunde:

 

Benjamin, Amely, Jelly, Muki, Yune, Denver, Macka, Greg, Mirella, Odin, Nella, Hessy, Panda, Zilli, Wöpi, Picur, Jolando, Dana, Pongo, Hardi, Falco, Jini, Morti, Banana, Jag, Akhira, Toto, Yago, Sina, Benny

Warum ein Hund aus dem Ausland ? DARUM!

Ungarische Fellnasen in Not

IBAN:

DE 6012 0400 0000 6420 3300

BIC: COBADEFFXXX

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In Kooperation mit:

 

Folgende Hunde reisen: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Hunde reisen auf

eine Pflegestelle (suchen aber

immer noch eine Endstelle):

 

 

 

 

 

 

 

 

Reno, Shadow, Twix, Athos, Ramsey, *Sofi, *Juri, Mona, Juci, Kenzo, *Marchelino, Lisbeth, *Willow,

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