Ungarnfahrt Juni 2014

TAG 1:

Am 25.Juni war es wieder so weit: Sachen packen, Spenden einladen und ab nach Ungarn :-)

 

Da es diesmal meine erste Fahrt war, war ich dementsprechend aufgeregt vor all den Eindrücken und Erlebnissen, die mich dort erwarten würden.

Und natürlich: unsere Vermittlungshunde alle live zu erleben (und im Idealfall nicht jede Fellnase selber einzustecken :-) )
Um letzteres zu vermeiden, war zum Glück der Platz für die eigenen zehn Sachen begrenzt...
Denn dank EURER Hilfe konnten wir wieder mit sehr sehr vielen Spenden nach Ungarn fahren.
Dass die Freude über diese natürlich riesig war, müssen wir nicht extra erwähnen :-))


An dieser Stelle ein RIESEN GROßES DANKESCHÖN an alle fleißigen Spender!

Hier ein "kleiner" Einblick:

Für Hunde und sogar für Katzen war hier alles mit dabei :-)

 

Nach dem alles von meinen Mitstreitern erfolgreich eingeladen wurde, ging die Fahrt nach Ungarn gegen frühen Abend auch schon los...
Ich selber wurde dann in Kassel aufgesammelt, mit Kaffee und guter Laune wurde die Fahrt dann fortgesetzt...
In der "Situation" angekommen, die erste Aufregung etwas gedämpfter und schon einige Kilometer weniger, erschien die Fahrt ... noch immer endlos :-)

Man vertrieb sich die Fahrt mit Essen, Kaffee... essen, und dann noch ein bisschen Kaffee :-)
Die "Zwangspausen", in denen wir tanken mussten, wehten immer mal wieder frischen Wind um die Ohren, so dass man auch um 4 Uhr morgens noch die Augen gerade so aufhalten konnte.

Aber im Großen und Ganzen war die Fahrt sehr entspannt (hier spreche ich dann wohl eher für die Mitfahrer ;-) ) und wir kamen sehr gut durch!

 

Als die Sonne wieder aufging, wurden auch die Gemüter wieder "frischer" - die ersten Schilder, die auf Kalocsa deuteten, steigerten in mir wieder ganz große Aufregung und Vorfreude !


Dann war es auch endlich soweit... so zwischen 9 und 10 Uhr sind wir im Tierheim angekommen und fuhren dann nach kurzer Begrüßung direkt weiter zu Domenika, um dort einige der Spenden schon mal zu entladen :-)

Nach dem jeder fleißig angepackt hat und die Garage bis auf den letzen Milimeter vollgepackt wurde (an dieser Stelle ein dickes Sorry an den Freund von Domenika, der später nichts ahnend vor der Garage stand und... am Ende durch das Fenster klettern musste :-)) ), begrüßten wir noch schnell zwei kleine Katzenbabies, die Domenika bei sich aufnahm, weil diese misshandelt wurden und keiner wusste, wohin mit ihnen... So bekam die Hunde-Mama rasch noch Katzen Babies in ihre Obhut ;-)

 

Danach ging es zurück ins Tierheim...

Dort wurden wir von brennender Hitze und lautem aufgeregtem Bellen empfangen, und nachdem dort die restlichen Spenden ausgeladen und verstaut wurden, ging erstmal die Aufregung wieder los.
Wo ist welcher Hund? Welchen Hund wollte man sich nochmal genauer ansehen? Was gibt es Neues?
Fragen über Fragen und so viel Aufregung :-)

 

Also wurden erstmal fleißig die Hunde begrüßt und begutachtet... Ein toller Anblick und viele tolle erste Eindrücke, die die durchgefahrene Nacht und die Müdigkeit hinten anstellen ließen.

Man war froh, angekommen zu sein, und für mich persönlich war es sehr schön zu sehen, wie gut es unsere Hunde dort eigentlich haben, verglichen zu anderen Orten...

 

Die Mitarbeiter vor Ort gehen herzlich mit den Hunden um, als wären sie die eigene Familie.

Nach so viel neuem Input und allmählich wiederkehrender Müdigkeit, meldete sich auch langsam unser Magen, also gingen wir mit den Mitarbeitern eine Kleinigkeit essen, um uns nach dem langen Tag zu stärken, mit samt den Geruch des Tierheims, was glücklicherweise aber niemanden störte...oder die Leute tapfer aus Höflichkeit einfach nichts anmerkten ;-)

 

Gestärkt fuhren wir nach dem leckeren Essen in die Pension - auch wenn hier noch der ein oder andere das Deutschland Spiel verfolgte, fielen wir aber dennoch sehr zeitnah endlich in die Betten der Pension - die nach der Nacht im Transporter besonders gemütlich zu sein schienen :-)

 

 

TAG 2:

Um sechs Uhr morgens am nächsten Tag klingelten wieder die Wecker.


Wir wollten möglichst früh wieder im Tierheim sein, damit wir bei der Reinigung der Käfige der Hunde dabei sein konnten - denn hier haben wir die Chance gehabt, Fotos und Videos von denjeweiligen Hunden, die gerade Auslauf haben, zu machen!

 

Eine super Gelegenheit, für die wir die frühen Stunden gern in Kauf nahmen :-)

Nach einem entspannten Frühstück und einem sehr sehr starken Kaffee, ging es wieder endlich in Richtung Tierheim...

 

Auch hier meinte es das Wetter sehr gut mit uns - strahlender Sonnenschein und optimale Umstände, tolle Fotos von den Fellnasen zu ergattern.

Mit Kameras und Leckerlies gerüstet machten wir uns an die Schweißtreibende Arbeit -

ein paar Sonnenbrände und Klicks später, hatten wir von fast allen Hunden tolle Fotos und Videos machen können! :-)

Nur ein kleiner Einblick der tollen Fotos von unseren Fellnasen :-)

 

Während Nicole und ich das erledigten, fuhren Michael und Michael in der Zwischenzeit in den nächstgelegenen Supermarkt, um dort eigentlich... so ziemlich alle Regale auszuräumen ;-)
Für die Hunde wurde hier nochmal fleißig alles an Reis und Nudeln eingekauft, was der Supermarkt hergab - und dies meine ich nicht im übertragenen Sinne :-)
Die Regale leer - der Transporter wieder voll, wurde alles sicher ins Tierheim gebracht und ausgeladen.
Gefüllte und zufriedene Mägen wurden somit sicher gestellt :-)

 

Gegen Mittagszeit stärkten auch wir uns nochmal in dem tollen Restaurant, an dem wir am Vortag schon aßen...

Die Aufregung stieg vor der großen Fahrt - nicht nur bei uns, sondern auch bei unserer Mitarbeiterin Domenika, die das erste Mal mit nach Deutschland fahren und so ein Transport mitbekommen wollte.

Ich war froh, weil ich somit nicht das einzige Küken der Fahrt war :-))

 

Am frühen Nachmittag ging es dann los:

Die Hunde, die mitfahren sollten, wurden rausgelassen, damit sie sich vor der Fahrt nochmal verausgaben und toben konnten!

Eine anstrengende Sache, wie ich feststellen musste !

So viele Hunde und so viel Aufregung auf einmal :-)

 

Dann fing es an:
Nacheinander wurden die Hunde eingesammelt und eingeladen, mit Wasser und weichem Untergrund entsprechend versorgt, so dass die Fahrt in ihr neues zu Hause losgehen konnte !

Wir hatten also wieder eine lange Fahrt vor uns, mit zwei Küken und tollen Menschen, die jedes Mal wieder das Ganze auf sich nehmen, um das alles zu ermöglichen...



Aus meiner persönlichen Sicht kann ich nur sagen:
Es war anstrengend, und einfach wundervoll! Ich freue mich auf das nächste Mal! :-)

Liebe Grüße,

Tugce

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