Am 09. September fuhren wir erneut nach Ungarn um wieder ein paar Hunde und zukünftige Hundebesitzer glücklich zu machen.

Ich durfte das erste Mal dabei sein und war tierisch aufgeregt, was mich wohl alles erwarten würde. Ich startete die Fahrt wohl als Erste, indem ich mich Mittwoch Vormittags, gegen 10 Uhr, auf den Weg zu meiner Teamkollegin Janet machte. Mit einem mit Spenden vollbepackten Transporter ging es von da dann endlich nach Ungarn. Wir kamen sehr gut durch und waren am Donnerstag gegen 7.00 Uhr bereits am Ziel.

 

Als erstes steuerten wir das Haus unserer Tierheimleiterin Dominika an, luden all die Spenden aus, die nicht direkt ins Tierheim sollten und begrüßten die ersten Hunde, welche bei Dominika untergebracht waren. Nach einer kurzen Stärkung fuhren wir zum Tierheim und schauten, was sich alles verändert hatte, wie es unseren Schützlingen geht und luden die letzten Spenden aus.

Meine Hauptaufgabe auf der Fahrt bestand darin, möglichst viele Fotos der Hunde zu machen und somit nutzte ich etwas Zeit um die ersten Fotos zu machen, während meine Teamkollegen die Hunde in den Einzelzwingern mit ein paar Leckereien beglückten.

Anschließend fuhren wir los um von dem Futterspendengeld Futter für die Hunde zu kaufen. Die Passanten staunten nicht schlecht, als wir mehrere Paletten Futter zum Transporter bringen ließen und verluden. Ganz ehrlich? Wir selbst kamen aus dem Staunen auch nicht mehr heraus, was dank unserer fleißigen Spender da zusammengekommen war.

Am nächsten Tag, Freitag, fuhren wir gleich morgens ins Tierheim, dort kümmerte ich mich auch direkt um neue Fotos unserer Schützlinge, während Janet sich um die ganzen Papiere und Dokumente für die Mitnahme der Hunde kümmerte und fürs Tierheim ein dringend benötigtes Fahrzeug organisiert wurde. Ich ging von Zwinger zu Zwinger und versuchte so viele Hunde wie möglich zu erwischen und dabei von jedem einzelnen Hund so viele Bilder wie möglich zu machen. Ich blickte dabei oft in traurige Hundeaugen, in einige verstörte, aber manchmal auch in ganz freudige. Einige Hunde versteckten sich in ihren Hütten, andere bellten aufgeregt und verunsichert aus der hinteren Zwingerecke, wieder andere standen direkt vor mir und genossen meine Beachtung. Die Zwinger waren alle mit Hunden voll, eigentlich schon überfüllt.

Während die Zwinger gereinigt wurden, durften sich die Hunde frei auf dem Gelände bewegen. Es war sehr schön anzusehen, wie sich die Hunde freuten, für ein paar Minuten den Zwinger verlassen zu dürfen. Während einige die Zeit nutzten, um alles abzuschnüffeln, nutzten andere die Zeit, um sich ein paar Streicheleinheiten zu holen. Trotz Regens entstanden so viele schöne Fotos von tollen Hunden.

Am Nachmittag machten wir den Transporter fertig für die Rückfahrt und fingen an, die Hunde in den Transporter zu laden. Wir machten uns wie geplant pünktlich auf den Rückweg. Ab der deutsch-österreichischen Grenze ging alles ziemlich zackig. Ca. aller 2 Stunden hielten wir an und übergaben aufgeregten Leuten ihren lang ersehnten Schützling. Während meine Teamkollegen mit den Übernehmern ein paar wenige Worte tauschten übernahm ich es, die Hunde gesichert aus den Boxen zu holen und ihren neuen Hundeeltern in die Arme zu geben. So konnte ich jeden Hund ein letztes Mal drücken, ihnen alles Gute wünschen und die vor Freude strahlenden Augen der Übernehmer sehen. Auch auf unserer Rückfahrt kamen wir ohne größere Verzögerungen sehr gut durch und wie geplant gegen Mittag in Stade an. Von da ging es dann wenig später weiter nach Berlin.

Dort angekommen nahm ich den allerletzten Hund, Roxi, in meinem Auto mit und brachte auch sie noch zu ihrem zukünftigen Frauchen. Samstag, 18 Uhr, war ich dann wieder Zuhause und ganz schön k.o..

Ich machte in Ungarn knapp 4.000 Fotos von über 100 Hunden, die zum Zeitpunkt unserer Heimfahrt immernoch ein Zuhause suchten.

 

Es war für mich ein großartiges Erlebnis auch mal noch genauer hinter die Kulissen schauen zu dürfen, es mit eigenen Augen sehen zu können, wie es den Hunden im Tierheim ergeht und vor allem auch mal meine eigenen Vermittlungshunde persönlich kennenzulernen. Sobald es mir mal wieder möglich ist, würde ich sehr gerne wieder eine Fahrt begleiten.

 

Bianca vom Team der Ungarischen Fellnasen in Not e.V.

Es reisten 27 Hunde:

Endrew, Anouk, Milo, Elliot, Maszat, Fülike, Loren, Emilia, Nelson, Alice, Daisy, Tanne, Tusk, Pauli, Susi, Alyssa, Groucho, Lakan, Roxi, Barney, Livia, Töki, Melody, Julia, Vahur, Coco, Penny

Warum ein Hund aus dem Ausland ? DARUM!

Ungarische Fellnasen in Not

IBAN:

DE 6012 0400 0000 6420 3300

BIC: COBADEFFXXX

bei der Commerzbank AG

In Kooperation mit:

 

Folgende Hunde reisen: 

 

Maike, Yoschi, Churchill, Merlo, Noel, Nelson, Momo, Namica, Naira, Nyla,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Hunde reisen auf

eine Pflegestelle (suchen aber

immer noch eine Endstelle):

 

Vorgemerkt:

 

Gladys, Jody, Nova, Nicki, Pebbles, Wolly, Leon, Tolino, Hajo, India,

 

 

 

 

 

 

 

Twix,Selma, Tolino, Neo, Marci,

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